Entspannung
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Entspannung
Warum sind Yoga und Ayurveda- beides jahrtausendealte
Erfahrungswissenschaften- gerade für die Menschen von heute gültig?
Wir sind ständig steigenden Anforderungen und Reizüberflutungen ausgesetzt,
der Alltag bringt viel Hektik und Unruhe einerseits, andererseits aber viel
erzwungene Ruhe und wenig echte Bewegung mit sich. Da gerät so Manches
aus dem Gleichgewicht, der inneren Balance. Dies ist nach den Lehren des
Yoga und Ayurveda der Grundpfeiler von Gesundheit und Glück.
Und dieses Prinzip funktioniert heute wie damals.
Durch Yoga habe ich gelernt, wie wichtig es ist den Geist durch eine
Entspannungsmethode zu beruhigen.
Nach ständiger Überflutung von Reizen aus dem Alltag, sich eine Ruhe zu
gönnen ist enorm wichtig!
Unser Vegetatives Nervensystem braucht zwischendurch Ruhe und
Entspannungspausen. Genau das ist es, was die Leute die Yoga praktizieren
anspricht. Das ist der Unterschied zu jeglichen anderen Sport- oder Bewegungsarten.
In Wechselspiel von Anspannen und Entspannen, begleitet uns ein hoher
Dopaminspiegel.
Jeder Meditierende schüttet Dopamin in hohen Maß aus. Das Zusammenspiel
zwischen Ruhe, gleichmäßigem Atmen und reduzieren der Gedanken signalisiert
uns wieder durch das Glücksgefühl, das wir etwas Richtiges, Sinnvolles und
Gesundes tun.Stress ist bekanntlich ein Glückskiller.
Was geschieht im Körper bei Stress?
Das Gehirn schüttet den Botenstoff Adrenalin aus, dieser aktiviert über die Blutbahnen alles was für
Kampf oder Flucht notwendig ist. Das sind natürliche und sinnvolle Reaktionen, aber wenn das
Immunsystem überlastet ist und der Körper ständig in Alarmbereitschaft ist, dann gibt es weder eine
Entspannung noch das Auffüllen von Reserven. Das führt dann zu diversen Krankheiten.
Meditation mindert Stress
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Bei psychologischem Stress wird der Sympathikus aktiviert. Dieser Teil des autonomen
Nervensystems ist für das Auslösen einer Kampf-und Fluchtreaktion zuständig. Meditation
hingegen regt den Parasympathikus an, den Gegenspieler des Sympathikus. Er sorgt dafür, dass
die Herzfrequenz sinkt und die Durchblutung der inneren Organe verbessert wird. Im meditativen
Zustand wird die übermäßige, Stress verursachende Hirnaktivität neutralisiert.
·
Fachleute sehen in Meditations- und Entspannungsverfahren ein großes therapeutisches
Potenzial für die Vorbeugung von Krankheiten und für die Behandlung chronischer
Erkrankungen.
Gehirn und das Nervensystem haben großen Teil daran, wie wir durch die Jahre unseres Lebens gehen.
Das Gehirn kann Glücksmomente zu erfahren lernen, und sich ein Glücksgedächtnis anlegen, was dazu
führt, dass bereits kleine Impulse das Glück wachrufen und es intensivieren. Wenn wir uns gut gestimmt
und glücklich fühlen, dann strahlen wir das auch aus.
Nach Ansicht der ayurvedischen Weisen ist glücklich sein ein wichtiger Faktor bei der Erhaltung der
Gesundheit.
„Gesund ist Man wenn sich die Körperfunktionen, Gewebe, Stoffwechsel, Verdauung und Ausscheidung
im Gleichgewicht und Seele, Sinne und Geist im dauerhaften Zustand inneren Glückes befinden.“
Sushruta 750 v. Chr.